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Archiv 2016

23.12.2016: Weihnachtspause in der VKM-Geschäftsstelle

Mit den besten Wünschen für besinnliche Weihnachten verabschiedet sich das VKM-Team in eine kleine Feiertagspause. Kommen Sie gut ins neue Jahr, in dem wir gern wieder für Sie da sind!

15.12.2016: Gegenseitiges Beschenken macht Freude

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Schwer zu sagen, wessen Augen da mehr leuchteten: Die der Beschenkten oder die der Schenkenden... Die Kita-Kinder fanden den riesigen symbolischen Scheck absolut klasse. Kristina Witschel, Nadine Büscher und Alev Heilig vom VKM freuten sich über die großzügige Spende. Und die großzügigen Geber waren einerseits beeindruckt vom vielfältigen Engagement - und begeistert von den weihnachtlichen Kinderbildern, die sie ihrerseits geschenkt bekamen.

Dirk Schott, Geschäftsführer von Creditreform Schott in Gütersloh, und sein Mitarbeiter Franz-Josef Wüller ließen es sich nicht nehmen, ihre Spende persönlich zu übergeben. "Es gibt so viele wirklich gute Zwecke, da scheint uns das Geld sinnvoller untergebracht als in Kugelschreiber oder ähnlichen PRäsenten für unsere Geschäftspartner", so Schott.

Bei Kaffee und Plätzchen berichtete Geschäftsführerin Kristina Witschel, wie der VKM Teilhabe ermöglicht: Aus der vor mehr als 45 Jahren gegründeten Elterninitiative ist inzwischen ein kleines Unternehmen mit fast 100 Mitarbeitern geworden, das in sieben Fachbereichen aktiv ist. Nach der Theorie folgte der Einblick in die Praxis in Form einer Führung durch die Therapieräume der  Interdisziplinären Frühförderung.

In der Turnhalle der Inklusiven Kindertagesstätte zeigten Collin, Klara, Marie und Szymon erst einmal, wie gern sie gemeinsam spielen und toben - Rollstuhl hin oder her... Und dann war die Geduld der Kinder ausgereizt, sie boten die selbst gemalten Bilder als Tauschobjekt für den Spendenscheck an. Der Deal war schnell gemacht, und alle freuten sich über das neue Stück Papier, das sie in den Händen hielten! "Wir lassen Sie wissen, wie Ihr Geld unseren Klienten hilft - direkt und unmittelbar, das steht jetzt schon fest", verabschiedete Witschel die Herren.örderbedarf helfen, und dazu trägt dieses Fest bei.“

22.11.2016: Übergangsgruppe Halle

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Noch haben die Maulwürfe das Grundstück an der Ecke Künsebecker Weg / Pestalozzistraße in Halle fest im Griff − von spielenden Kindern ist nichts zu sehen. Das soll sich im nächsten Jahr ändern: Die Planungen für den Bau der neuen Kindertagesstätte sind in vollem Gange. „Ziel ist es, dass wir zum 1. Oktober 2017 die neue Einrichtung eröffnen können“, erklärt VKM-Geschäftsführerin Kristina Witschel. In fünf Gruppen sollen zukünftig 82 Kinder betreut werden. Das heißt, es gibt 58 Plätze für über drei Jahre alte Kinder, 16 Plätze für Kinder unter drei Jahren sowie acht heilpädagogische Plätze für Kinder mit einer Körperbehinderung.

Auch wenn es bis Oktober noch einige Monate sind, laufen jetzt bereits die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr und damit auch für die neue Einrichtung. Alev Heilig, Kita-Leiterin des VKM, nimmt Anmeldungen ab sofort unter der Telefonnummer 0 15 78 08 50 653 oder per E-Mail an alevheiligvkmgtde entgegen. Um die Zeit zu überbrücken bis das Gebäude fertig ist, richtete der VKM im Oktober dieses Jahres eine Übergangsgruppe im Henry-Dunant-Haus des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsverein Ravensberg, ein.

„Wir sind froh, dass die Bauvorbereitungen jetzt in die heiße Phase gehen und wir in der Stadt Halle eine schöne neue Kita bekommen“, erklärt Inga Garten, Sachgebietsleiterin in der Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh. „Es ist gut, dass wir den Eltern und Kindern in Halle (Westf.) damit demnächst mehr Kita-Plätze anbieten können. Auch das Angebot der acht heilpädagogischen Plätze ist wichtig für das nördliche Kreisgebiet.“

Der VKM hatte das Projekt ursprünglich mit einem anderen Investor geplant, sich jetzt aber für Pappert + Weichynik aus Bielefeld entschieden. „Das Architekturbüro hat gute Referenzen im Kita-Bereich. Sie errichteten zum Beispiel in Bielefeld das Kinderhaus-Senne und Kita Kleine Kampe“, sagt Kristina Witschel. „Wir freuen uns, dass es jetzt voran geht und dass alle Beteiligten so gut an einem Strang ziehen“, lobt sie die Zusammenarbeit mit Stadt, Kreis und Investor.

„Das 875 Quadratmeter große neue Gebäude wird ein Holzhaus, das aus vielen baubiologischen Materialien bestehen wird“, erläutert Dipl. Ing. Architekt Michael Pappert. Neben einer kleinen Gemeinschaftsküche, einem großen gemeinsamen Essbereich und einem Mehrzweckraum mit Sportboden wird es einen extra Therapieraum geben. In Kürze soll das rund 2500 Quadratmeter große Grundstück der Stadt Halle an den Investor verkauft werden. „Mit fast 1.500 Quadratmetern bekommen wir eine schöne große Spiel- und Gartenfläche“, ergänzt Pappert. Und so werden die Kinder ab dem nächsten Jahr auf dem Grundstück viel Platz zum Toben und Spielen haben – und nicht mehr nur die Maulwürfe ihre Hügel bauen.

17.11.2016: Gutes essen und Gutes tun - das Charity-Brot

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Ein rundum gesundes Brot mit dem gewissen Etwas gibt es ab jetzt in den 15 Filialen von Reker – Mein Vitalbäcker zu kaufen: Das „Charity-Vital“ enthält neben Dinkelmehl, vielen gesunden Körnern und Meersalz auch Apfelstückchen. Die bringen Saftigkeit und den besonderen Geschmack – und standen weit oben auf der „Zutaten-Wunschliste“ von Kindern aus dem Kreis Gütersloh.
 
Denn das Charity-Vital hat eine besondere Geschichte: Auf der Suche nach einem guten Zweck, der unterstützt werden kann, stießen Andreas und Karsten Reker auf den VKM. Der kreisweit tätige Verein unterstützt Menschen mit Förderbedarf im täglichen Leben. „Viele unserer Klienten haben schwere körperliche oder geistige Behinderungen“, erklärt VKM-Geschäftsführerin Kristina Witschel. Diese Menschen und deren Familien wollen die Inhaber der Backstube unterstützen, und deshalb spenden sie für jeden bis Ende Januar verkauften Laib 50 Cent an den Verein. „Wir freuen uns, wenn wir helfen können“, so Andreas Reker.
 
Ein wichtiges Anliegen war es seinem Bruder Karsten, den Bäckermeister und Ernährungsberater im Unternehmen, das Brot speziell nach den Vorlieben der VKM-Klienten zu gestalten. Deren Befragung brachte eine lange Liste von beliebten Zutaten, darunter Körner, Zucker, Apfel und Schokolade. „Schade, dass die Version mit Schoko-Stückchen die Brotmaschinen verschmiert hat“, lächelt Angèle Reker – denn geschmacklich stand diese Rezeptur bei ihr ganz weit oben. Zehn verschiedene Fassungen hat ihr Mann entworfen und gebacken, und mit dem Charity-Vital wird nun ein knuspriges, gleichzeitig saftiges Brot auf Basis des Reker‘schen Natursauerteigs angeboten.
 
„Einfach lecker“, bestätigte Kristina Witschel bei der ersten Verkostung. Mit ihr sind die Brüder Reker und insbesondere Angèle Reker, die das Vorhaben mit viel Energie vorangetrieben hat, gespannt, wie das Brot im Laden ankommt. Eine Banderole um jeden Laib weist auf den besonderen Zweck des Brotes hin, noch mehr Informationen bietet ein eigens entworfener Handzettel. „Wir wollen ja bis Ende Januar auf eine stattliche Summe kommen“, animiert Angèle Reker zum Kauf.

16.11.2016: Infos exklusiv für Geschwisterkinder

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Gar nicht so einfach, wenn man selbst ganz gesund, aber das Geschwister schwer krank oder behindert ist. So viele Dinge, um die sich die Eltern kümmern müssen, und dann immer all diese Termine... Viele Infos und Tipps zu diesem "besonderen" Familienleben erhalten alle Geschwisterkinder in einem Seminar nur für sie. Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen, die einen Bruder oder eine Schwester mit einer Behinderung  oder einer chronischen Erkrankung haben. Der VKM bietet diesen Info-Abend in Kooperation mit „Bunter Kreis OWL – Sonnenblume e.V.“ an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wer also am Mittwoch, 23. November, von 18 Uhr an im Ostring 58 in Wiedenbrück dabei sein möchte, meldet sich an unter corinnakuehnvkmgtde oder 0 52 44 40 57 64-71.

25.10.2016: Den Waldkindergarten mit allen Sinnen erleben

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Buntes Herbstlaub allerorten, Kinder lachen und toben, und der Duft gebackener Maronen zieht durch den Wald: Der „Herbstzauber“ im VKM-Waldkindergarten lockt am 29. Oktober alle Interessierten in den Moorweg 83.

Besucher aller Altersgruppen können in der Zeit von 14 bis 17 Uhr alles das erleben, was für die Kindergarten-Kinder Alltag ist. Diese erleben und entdecken die Natur, und speziell den Wald, täglich mit allen Sinnen. Erde, Moos, Laub, Wasser und Äste beflügeln die Phantasie. Entdecken, erforschen, erfinden – die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Wer dies selbst entdecken möchte, ist beim Herbstzauber herzlich willkommen. Besonders interessant dürfte der Aktionstag auch für Eltern sein, die überlegen, ob der VKM-Waldkindergarten die passende Möglichkeit für ihr Kind ist.

29.09.2016: VKM bietet Fortbildung an

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Worauf muss ich bei einem Kind mit Autismus achten? Wie kann ich Familien bei der Lösung von Alltagsproblemen unterstützen? Wie wahre ich die nötige professionelle Distanz zum liebgewonnen Klienten? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Mitarbeiter des VKM – Für Menschen mit Förderbedarf e. V. Tag für Tag. Um speziell die oftmals ehrenamtlich tätigen Kollegen in den Bereichen Familienunterstützender Dienst und Freizeit, Sport, Reisen auf ihre Aufgaben besser vorzubereiten, bietet der gemeinnützige Verein jetzt eine Schulung an. Daran können auch an einer Mitarbeit Interessierte teilnehmen, denn der VKM sucht weitere Übungsleiter.
 
Die Leitungskräfte Nadine Büscher (Familienunterstützender Dienst) und Corinna Kühn (Freizeit, Sport Reisen) beginnen Anfang November mit der 40-stündigen Fortbildung. Neben Diplom-Sozialarbeiterin Büscher und Diplom-Sozialpädagogin Kühn referieren externe Fachleute. Ab Anfang  November treffen sich die Teilnehmer an drei Samstagen in diesem Jahr sowie an einem Abend im Januar in der VKM-Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ im Ostring 58 in Rheda-Wiedenbrück. Fachliches zu Krankheitsbildern oder Beeinträchtigungen wird ebenso vermittelt wie administratives und praktisches Wissen: Erste Hilfe, Versicherungsschutz, Schweigepflicht und mehr stehen auf dem Lehrplan.
 
„Wir möchten unseren Mitarbeitern das Werkzeug mitgeben, damit sie ihren anspruchsvollen und vielfältigen Aufgaben auf Augenhöhe begegnen können“, sagen Büscher und Kühn unisono. Ob Begleitung in der Freizeit oder zum Sport, gemeinsame Arztbesuche oder Behördengänge – das Spektrum der Tätigkeiten ist in beiden Bereichen vielfältig. Immer gleich ist das Wissen, eine wichtige Aufgabe für Menschen mit Förderbedarf zu erfüllen. „Unsere Klienten brauchen diese Unterstützung dringend und sind sehr dankbar dafür“, berichtet Büscher. „Und unsere Mitarbeiter haben ebenso viel Freude wie unsere Klienten“, ergänzt Kühn.
 
Wer sich für eine Mitarbeit beim VKM oder Teilnahme an der Schulung interessiert, kann sich gern telefonisch unter 0 52 44 40 57 64-71 oder per E-Mail an infovkmgtde melden.

06.09.2016: Mitarbeiter für Kita gesucht

Für unsere Inklusive Kindertagesstätte Tausendfüßler suchen wir Mitarbeiter in Teil- oder Vollzeit. Details finden Sie in der Stellenausschreibung.

11.07.2016: Fortbildung mit Dreifach-Erfolg

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Gleich drei Fliegen mit einer Klappe schlug der VKM jetzt mit einer ganz speziellen Fortbildung: Ein Fahrsicherheitstraining sorgt nicht nur für erhöhte Sicherheit auf dem Weg zur Arbeit, sondern war auch eine gute Gelegenheit für verbesserte Zusammenarbeit im Team – und noch dazu hat es allen Teilnehmern durchweg gut gefallen!

Zehn VKM-Mitarbeiter hatten sich auf dem Gelände des ehemaligen Militär-Flughafens in Gütersloh eingefunden, um unter Anleitung der Verkehrswacht Gütersloh zu lernen, wie mögliche Gefahren im Straßenverkehr schneller erkannt und besser bewältigt werden können. Nach einer theoretischen Einführung ging es auf die Piste. Dort wurden Slalomfahrten, Kurven und Kreisbahnen mit privaten Pkw bzw. dem VKM-eigenen Bulli geübt. Wie am besten Bremsen, wann Ausweichen, und wie fange ich ein ausbrechendes Fahrzeug ab? Alle Teilnehmer lernten viel und können die neuen Fähigkeiten Tag für Tag auf dem Weg zur Arbeitsstätte einsetzen. Eine gelungene Sache also!
 

18.06.2016: Mitarbeiter für neue Kita in Halle gesucht

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Der VKM wird in Halle eine Inklusive Kindertagesstätte komplett neu aufbauen. Zunächst wird mit einer Übergangsgruppe gestartet, für die wir jetzt Mitarbeiter suchen. Details finden Sie in den Stellenausschreibungen.

12.05.2016: Nüßing Stiftung spendet 2.500 Euro

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Es ließ sich gar nicht genau sagen, wessen Augen mehr leuchteten: Die der Beschenkten oder die des Gebers… Reinhard Güth, Geschäftsführer der Nüßing Stiftung, erlebte den Einsatz der gespendeten Spiel- und Therapiematerialien vor Ort mit. Trampoline und Hüpfkissen wurden von jungen „Kängurus“ eifrig genutzt, und spezielles Spielzeug für Sehbehinderte beeindruckte Güth. 2.500 Euro hatte die Stiftung gegeben.  

„Sehr gern nehme ich diese Eindrücke mit in unseren Stiftungsvorstand“, sagte Güth begeistert. Dieser habe sich für eine Förderung der Interdisziplinären Frühförderung des VKM entschieden, um den Stiftungsauftrag „Bildungsförderung“ zu erfüllen. Heike Mennen, Leiterin des Bereichs, erläuterte die besonderen Vorteile der neuen Materialien. „Das Hüpfen auf dem Trampolin fördert den Aufbau von Körperspannung und natürlich den Gleichgewichtssinn“, so Mennen. Dass das Ganze dann auch noch richtig viel Spaß macht, zeigten Leonie, Finley und Leon unter Anleitung von Therapeutin Veronica Zellner. Gemeinsam hatten die vier einen „Känguru-Parcours“ aufgebaut – unter anderem aus den beiden neuen Trampolinen. „In dem Umfang konnten wir das bisher gar nicht anbieten“, unterstrich Mennen die Bedeutung der Unterstützung für den gemeinnützigen Verein. Für Güth war ebenso klar: Die Spende kommt genau bei den Richtigen an.

28.04.2016: Mitarbeiter für unseren Waldkindergarten gesucht

Für unseren Waldkindergarten suchen wir Mitarbeiter: eine Leitungskraft, eine Teilzeitkraft sowie einen Mitarbeiter auf geringfügiger Basis. Zu betreuen ist eine muntere Schar von 20 Kindern in höchst idyllischer Umgebung. Interessierte finden die Stellenausschreibungen hier.

19.04.2016: Informationen zum Kindergeld ab 18

Für ein behindertes Kind können Eltern über das 18. Lebensjahr hinaus und ohne altersmäßige Begrenzung Kindergeld erhalten, wenn das Kind aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Die Feststellung, ob im Einzelfall ein Anspruch auf Kindergeld besteht, ist nicht immer einfach. Der Ratgeber hat den Rechtsstand von 2016 und erklärt die maßgeblichen Voraussetzungen für den Bezug des Kindergeldes anhand vieler konkreter Beispiele. Ausführlich geht die Neuauflage auf eine Vereinfachungsregel der Familienkassen ein.

Herunterladen können Sie den Flyer hier: http://bvkm.de/wp-content/uploads/2016_Kindergeld_bvkm.pdf

14.04.2016: Ambulant Betreutes Wohnen neu beim VKM

Ein neues Angebot macht der VKM – Für Menschen mit Förderbedarf e.V. jetzt Menschen mit geistiger oder geistig-körperlicher Behinderung: das Ambulant Betreute Wohnen. Wer in der eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft lebt und hier und da Unterstützung im Alltag benötigt, kann sich an den kreisweit tätigen Verein wenden. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist auch in diesem Bereich, verbesserte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft  zu ermöglichen.
 
Melden können sich Eltern von jüngeren Behinderten, die noch im Haus leben, ebenso wie Betroffene selbst. Ansprechpartner beim VKM ist Babett Skupin. Die Sozialpädagogin betont, dass es wichtig ist, dass ein Wunsch nach eigenständigem Wohnen besteht. Erster Schritt zur vertrauensvollen Zusammenarbeit ist in jedem Fall ein ausführliches Informationsgespräch. Auf Wunsch unterstützt der VKM anschließend bei der Beantragung der Kostenübernahme durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
 
Ob Kostenübernahme durch den LWL oder private Finanzierung, eines ist gleich: „Unser Angebot orientiert sich eng an den Bedürfnissen des Klienten“, erläutert Skupin das Konzept. Das kann die Hilfe nach geeignetem Wohnraum, Begleitung zu Arztbesuchen oder bei Behördengängen ebenso sein wie die Unterstützung bei der Freizeitgestaltung. Großer Wert werde dabei auf die Hilfe zur Selbsthilfe gelegt: Anleitung zur Organisation der Hausarbeit kann ebenso anstehen wie das Einüben des Weges zur nächsten Bushaltestelle. „So können Erfolgserlebnisse erzielt werden, die den Weg des selbstständigen Wohnens bestätigen“, berichtet Skupin.
 
Skupin legt Wert darauf, dass die Wünsche der Betroffenen ebenso berücksichtigt werden wie die von Angehörigen. „Darüber hinaus spielt die enge Kooperation mit dem weiteren Umfeld eine wichtige Rolle“, so die 39-Jährige: Je nach Fall können dies Pflegedienste, gesetzliche Betreuer, Arbeitgeber und weitere Parteien sein. Neben der Pflege des individuellen Netzwerks liegt es Skupin am Herzen, dass die Chemie zwischen Betreuer und Klient stimmt. „Nur in einem Vertrauensverhältnis können wir den erhofften Erfolg erzielen“, sagt Skupin: größtmögliche Selbstbestimmtheit und gelungene Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Kontakt: Tel. 0 52 44 40 57 64-88 oder 01 76 36 72 12 18; E-Mail babettskupinvkmgtde

24.03.2016: Viele kleine Beträge ergeben stolze Summe

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Stolz über die Großzügigkeit ihrer Kunden auf der einen Seite, Freude über die Spende auf der anderen: Gisbert Brauckmann (Mitte), Vorsitzender des VKM – Für Menschen mit Förderbedarf e. V., wird die Spende über 200 Euro gut anlegen. Zusammen gekommen ist der Betrag aus Pfandzetteln, die Kunden des Buschkühle Frische Center in die dafür bestimmte Box gespendet haben. „Seit Ende September ist die Box diesem Zweck gewidmet, und es sind fast 150 Euro geworden“, berichtet Marktleiter Carsten Schmidt (links) stolz. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carsten Baxmann entschied Schmidt, den Betrag auf 200 Euro aufzurunden. „Der VKM eröffnet im kommenden Jahr eine Kita in Schloss Holte-Stukenbrock, deshalb freuen wir uns über diese Unterstützung ganz besonders“, betonte Brauckmann.

01.03.2016: Ausstellen "Frühförderung wirkt" in Rietberg

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Die Ausstellung „Frühförderung wirkt“ wurde heute im Bürgerbüro der Stadt Rietberg eröffnet. Rollups mit großformatigen Fotos des Bielefelder Fotografen und Fotojournalisten Veit Mette zeigen Kinder in Frühförder-Situationen. Begleitende Texte erläutern, welche Erfolgsschritte durch die Frühförderung möglich waren. Zur Eröffnung spricht Bürgermeister Andreas Sunder ein Grußwort. Ingrid Landwehrjohann, Pädagogische Leiterin des Jugendwerks Rietberg, gibt eine kurze Einführung ins Thema. Die Ausstellung geht auf die Initiative des kreisweiten Netzwerkes Frühförderung zurück und ist bis zum 17. März zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros in der Rathausstraße 36 zu sehen.

„Die lebendigen Fotos verdeutlichen eindrucksvoll, dass jedes Kind genau die Förderung bekommt, mit der es seine Fähigkeiten gezielt erweitern kann“, betont Bürgermeister Andreas Sunder bei der Ausstellungseröffnung im Bürgerbüro Rietberg. „Als öffentlicher Mandatsträger und als Vater von vier Kindern freut es mich besonders, dass wir hier im Kreis Gütersloh die gesellschaftliche Aufgabe, allen Kindern die Aufmerksamkeit zu geben, die sie brauchen, ernst nehmen.“ Kristina Witschel, Geschäftsführerin des VKM – Für Menschen mit Förderbedarf e. V., ergänzt: „Der Kreis Gütersloh ist in Sachen ‚Frühförderung’ gut aufgestellt. Er fördert jährlich mit rund 3 Millionen Euro (Stand 2013) ca. 1.500 Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren mit qualifizierten Angeboten.“ Im Jahr 2007 habe sich das Netzwerk aus Trägern von Frühförderstellen der freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen, um gemeinsam das Thema „Frühförderung“ im Kreis Gütersloh bekannter zu machen. Mit dieser Ausstellung und dem zu Jahresbeginn veröffentlichten ‚Wirkümmernunskalender 2016’, wolle man sich gemeinsam mit den Pädagogen, Therapeuten, Eltern und Kindern beim Kreis Gütersloh für die gute Unterstützung bedanken.

In ihrer Einführung betont Ingrid Landwehrjohann, Pädagogische Leiterin des Jugendwerks Rietberg: „Jedes Kind will Erfolg haben. Das bedeutet, dass sich auch Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen aktiv weiterentwickeln und lernen wollen; vielleicht einfach nur in einem anderen Tempo.“ Hier komme die Frühförderung ins Spiel. Sie schaffe lernfördernde Anreize im geschützten Raum, die dann mit den Eltern und in der Kita umgesetzt werden können, so die erfahrene Heilpädagogin. „Frühförderung ist eine gute und wichtige Investition in die Kinder und schafft die nötigen Voraussetzungen für Teilhabe an der Gesellschaft“, weiß Angelika de Roos, Leiterin der Heilpädagogische Ambulanz der Kolping Akademie für Gesundheits- und Sozialwesen gemeinnützige GmbH, aus ihrer praktischen Arbeit. Auch Stephanie Borghoff, Leiterin der Frühförderung der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh e. V., ist von dem Anliegen der Veranstaltung überzeugt: „Mit diesen bewegenden Fotos und vertiefenden Informationen rund um das Thema Frühförderung machen wir als Netzwerk auf das vielfältige Angebot im Kreis Gütersloh aufmerksam und bieten Gelegenheit zum Austausch.“ Das bestätigt Matthias Engelbrecht, Teamleiter der Psychomotorischen und Heilpädagogischen Förderstelle des Sozialpädagogischen Instituts Gütersloh e. V. (SPI). Er erinnert daran, dass diese Wanderausstellung bereits in der Stadtbibliothek Gütersloh und im Rathaus von Rheda-Wiedenbrück zu sehen war. „Geplant sind in diesem Jahr noch weitere Ausstellungsorte, vor allem auch im Norden des Kreises.“

02.02.2016: Infos zur Steuererklärung für Eltern behinderter Kinder

Die Aufgabe an sich ist eher lästig, aber in der Hoffnung auf eine Erstattung gehen die meisten sie dann doch an: die Steuererklärung. Hilfreiche Tipps speziell für die Eltern eines behinderten Kindes hat der Bundesverband Körper- und Mehrfachbehinderter (BVKM) zusammengestellt. Der Flyer bietet Infos zur Berücksichtigung eines volljährigen Kindes ebenso wie zum Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, Kinderbetreuungskosten sowie Fahrtkosten. Auch die aktuellen Änderungen zum Kindergeld werden erläutert. Hinweise auf aktuelle Urteile können helfen, sollte das eigene Finanzamt geltend gemachte Aufwendungen nicht akzeptieren.

12.01.2016: Flyer informiert über Arbeit des VKM

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Seit mehr als 45 Jahren ist der VKM - Für Menschen mit Förderbedarf im Kreis Gütersloh aktiv. Unser Flyer informiert über die sechs Fachbereiche, in denen wir Körper- und Mehrfachbehinderten und allen anderen Menschen mit Förderbedarf helfen.

Interdisziplinäre Frühförderung, Integrative Kindertagesstätte, Freizeitangebote, Familienunterstützender Dienst, Schulbegleitung und Waldkindergarten - die Palette des VKM ist breit und bunt. Kein Wunder also, dass viele unserer Kunden, aber auch Freunde und Förderer, gar nicht wissen, auf wie vielen Wegen wir Menschen mit Förderbedarf helfen. In einem kompakten Flyer haben wir diese Informationen zusammengefasst.

Bei Interesse können Sie sich den Flyer hier herunterladen.

05.01.2016: Tagung für Mütter

Der Bundesverband körper- und mehrfachbehinderter Menschen (BVKM) bietet über den Muttertag eine Fachtagung an: "Wurzeln und Flügel - Mein Kind mit Behinderung wird groß" heißt die Veranstaltung, die vom 6. bis 8. Mai in Frankfurt/Main stattfindet. Eingeladen sind alle Mütter behinderter Kinder, sonstige Fachfrauen und Multiplikatorinnen.

In Vorträgen und Workshops werden ganz klassische Elternfragen behandelt: Wie ermuntere ich mein Kind, sich auszuprobieren, ohne es unter Druck zu setzen? Wie verändert sich mit der größeren Selbstständigkeit die Beziehung zu meinem Kind? Wie lerne ich zu akzeptieren, dass mein Kind Dinge anders entscheidet als ich? Dazu kommen Themen, mit denen sich insbesondere Mütter von Kindern mit Behinderungen beschäftigen, etwa wie Verantwortung an andere abgegeben werden kann. Neben Workshops zu Themen wie "Geschwister", "Schulfindung" oder "Wohngruppen" werden auch Yoga oder Klettern angeboten. Der BVKM hilft außerdem, eine Kinderbetreuung an diesem Wochenende zu organisieren.

Detaillierte Informationen zu Tagung, Kosten und Anmeldung finden Sie im Flyer, den Sie sich hier herunterladen können.