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Für Menschen mit Förderbedarf
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30.03.2017: Spatenstich für neue Kita

Bei großen Vorhaben packen Architekten, Investoren und sogar die Bürgermeisterin gern mit an: Mit dem symbolischen ersten Spatenstich wurde jetzt der Neubau der Inklusiven Kindertagesstätte in Halle offiziell gestartet. Stadtoberhaupt Anne Rodenbrock-Wesselmann dankte Michael Pappert und Gerd Weichynik, den Architekten und Investoren aus Bielefeld. Ihre Freude über den Baubeginn drückte Rodenbrock-Wesselmann gleich doppelt aus, mündlich ebenso wie sächlich: mit einer großen Sortierung Schokolade.
 
Zu sehen gab es schon einiges, denn die Bodenplatte für das zweistöckige Gebäude ist bereits gegossen. Darauf werden in den kommenden Monaten zwei Stockwerke in Holzrahmenbauweise gesetzt. „Wir liegen gut im Plan“, sagt Architekt und Investor Michael Pappert. Das Richtfest werde voraussichtlich Anfang Mai stattfinden. Die Fertigstellung des Gebäudes samt Innenausbau sowie die Anlage des Außengeländes werden Hand in Hand gehen. Auf dem Grundstück werden 23 Stellplätze angelegt, die über einen kleinen Wendehammer erschlossen werden. „Das erleichtert das Ausparken sehr“, erläuterte Pappert. Gemeinsam mit seinem Sozius Gerd Weichynik steht er für die Investition in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro ein.
 
Betrieben wird die Kita ab Oktober vom VKM – Für Menschen mit Förderbedarf. Dessen Geschäftsführerin Kristina Witschel und die kommissarische Kita-Leiterin Alev Heilig freuen sich mit den Bauherren über die deutlich erkennbaren Baufortschritte. Auf den gut 1.000 Quadratmetern des Gebäudes an der Pestalozzistraße können maximal 82 Kinder betreut werden. Das Thema Inklusion ist ein Schwerpunkt der Kita: „Die acht Plätze für Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf sind bereits vergeben“, sagt Alev Heilig vom VKM. Auch die 16 Plätze für Kinder unter drei Jahren und der größte Teil der Plätze für die Kinder über drei Jahren sind bereits vergeben. Einige wenige Plätze im Ü3-Bereich sind noch verfügbar. Kristina Witschel ist sich sicher, dass auch diese Plätze bald vergeben sein werden. Und für Nervennahrung während der Bauphase hat ja die Bürgermeisterin mit ihrem Präsent gesorgt…